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Debby REHAtalk Urgestein


Dabei seit: 11.09.2007 Beiträge: 1395
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Verfasst am: 19.09.2008, 20:46 Titel: Die DEUTSCHE BAHN |
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Hallo zusammen,
hier mein Aufreger des Tages... ich fange von vorne an.
Ich führe eine Fernbeziehung, wie fast alle wohl mittlerweile mitbekommen haben. In Zeiten hoher Benzinkosten ist sowas ziemlich teuer und tut arg im Geldbeutel weh, auch wenn es der Liebe wegen ist.
Es hat lange gedauert, bis ich mich getraut habe, nicht nur alleine mit der Bahn zu fahren, sondern auch im Laufe der Zeit eine Umstiegshilfe zu beanspruchen. Gott sei Dank gab es eine eingetragene Verbundsstrecke von Köln nach Trier, alles war kostenlos, ich kannte mttlerweile das Bahnpersonal und ja - ich spreche leider in der Vergangenheitsform!
Denn diese Strecke gibt es nicht mehr. Ich konnte zuerst meinen Augen und dann meinen Ohren nicht glauben, als mir die Mobizentrale, die Bahn Saarbrücken und der Bahnhof Trier das mitteilte. Andere RE, RB-Verbindungen wären nun mit 2mal Umsteigen verbunden, und, tut uns vielmals leid, leider gibts an den entsprechenden Umsteigebahnhöfen keinen Mobiservice. Und da wurde ich gefragt, ob ich die Strecke trotzdem buchen will... haha... wie denn bitte ohne die entsprechenden Bahn-Leute vor Ort!! Da kann mein Freund mich ja direkt mit dem Auto fahren.
Ich hab jetzt nochmal einen Umsteigebahnhof (Koblenz) angerufen. Und siehe da: es gibt doch eine Umsteigehilfe, der Aufzug am Bahnhof ist zwar defekt, es gibt überall Umbaumaßnahmen, aber ja, sie könnten das machen. Da frage ich mich doch, wie die Mobizentrale informiert ist...
Naja, jetzt muss ich wohl die Koblenzer öfter mal stressen, die wussten übrigens nicht, dass es die Alternativ-Verbindung nicht mehr gibt... (???)
Nun überlege ich, ob ich nicht an die Deutsche Bahn, an den Verkehrsminister und den Petitionsausschuss des Bundestages schreiben soll. Meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass Behinderte indirekt gezwungen werden, auf teurere IC-Verbindungen umzusteigen. Nichtbehinderte können ja mehrere Umstiege in Kauf nehmen, um weiterhin mit RE oder RB zu fahren und zu sparen. Meines Erachtens sollten also als Nachteilsausgleich IC-Verbindungen für Behinderte billiger sein, und zwar deutlich.
Wie denkt ihr darüber?
Man fühlt sich so hilflos... Es klappte alles so gut, nur dadurch konnten mein Freund und ich uns so oft sehen, und nun werden einem wieder Steine in den Weg gelegt und keiner fühlt sich verantwortlich und versteht meine Lage (außer nun die netten Koblenzer ).
Ein Beispiel, in dem ich wieder mal von der Gesellschaft behindert gemacht wurde!!
LG Debby _________________ ICP mit Tetraspastik, Rollstuhlfahrerin.
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Verfasst am: Titel: Google Anzeige |
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elik Stamm-User


Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 460
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Verfasst am: 19.09.2008, 22:46 Titel: |
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Hallo Debby,
das ist wirklich blöd.
Mir ist auch schon der Gedanke gekommen, wenn ich mit Wochenendticket unterwegs war, dass Rollstuhlfahrer oft ein Problem haben den Nachteilsausgleich zu nutzen, da viele Bahnhöfe, an denen man im Nahverkehr umsteigen muss nicht rollstuhlgerecht sind.
Was ich jetzt nicht so ganz verstehe, wenn ich auf der DB-Seite die Verbindung Köln-Trier eingebe wird mir ein direkter RE von Köln nach Trier im 2-Stunden-Takt angezeigt.
Gehört der nicht mehr zum Verkehrsverbund?
Ich hoffe, dass du eine Lösung findest, die finanziell tragbar ist. Leider will ja die Bahn demnächst wieder die Preise anheben.
Viele Grüße
Eli _________________ Studentin mit Asperger-Syndrom (Erstdiagnose Feb. 09) und einigen weiteren (Folge)problemen |
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Sinale REHAtalk Urgestein

Dabei seit: 08.11.2006 Beiträge: 1219
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Verfasst am: 19.09.2008, 22:57 Titel: |
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Ach Debby,
ich verstehe dich nur zu gut, denn ich mache auch ständig solche Erfahrungen! Z.B. wollte ich per Nahverkehr am Wochenende in einen Ort fahren. Mit einem Schlüssel muß an dem Bahnhof dieses Ortes eine Absperrung geöffnet werden, damit die Gleise mit dem Rollstuhl überquert werden können. Der Schlüssel ist am Bahnhofsschalter deponiert, der am Wochenende jedoch nicht besetzt ist, wodurch der Schlüssel nicht zur Verfügung steht. Ich habe mehrfach mit Bahnangestellten gesprochen und den Vorschlag gemacht, den Schlüssel im Zug zu deponieren, da dieser Bahnhof die End-bzw. Anfangshaltestelle des Zuges ist, und dies daher kein Problem wäre. Die Bahnangestellten lenkten nicht ein und somit fehlt der Wille! Wegen diesen und anderen Problemen habe ich schon mehrfach Briefe geschrieben. Regelmäßig gibt es Antworten von der Bahn, der Antidiskrimnierungsstelle, der Behindertenbeauftragten. Tenor der Antworten: Es würde Ihnen sehr leid tun, sie könnten jedoch nichts daran ändern. Ich muß dir ehrlich schreiben, daß ich des Briefe schreibens langsam müde werde, da mit der Zeit immer offensichtlicher wird, daß es am Willen und nicht am Wissen fehlt. Dennoch würde ich dir empfehlen, einen Brief zu schreiben, denn vielleicht werden die Verantwortlichen auch durch die Masse der Briefe nachdenklicher.
Es tut mir leid, daß ich deine Erfahrungen nur bestätigen kann!
Lieben Gruß
Sinale _________________ (*1968) Diagnose: Tetraspastik
Rollstuhlnutzerin |
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Norbert REHAtalk Urgestein


Dabei seit: 11.03.2006 Beiträge: 1425
Wohnort: Essen/NRW
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Verfasst am: 20.09.2008, 08:53 Titel: |
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Hallo Debby
Ich finde es auch nicht in Ordnung, was Dir passiert ist. Die DB-AG allen voran Herr Mehdorn interesiert nur noch die ICs. Ist gut für die Aktionäre. Der Regionalverkehr und vor allen Dingen der Servive bleibt auf der Strecke. Das einzige was klappt sind regelmäßige Preiserhöhungen mit fadenscheinigen Argumenten. Würde gerne dasSchreiben andie entsprechenden Stellen mit unterschreiben. Was haltet Ihr von einer nterschriftenaktion?
LG orbert _________________ Hemiparese links,(ICP vonGeburt an) Beinverkürzung und Spitzfuß links, Beckenschiefstand, Gehhilfe Fischerstock rechts |
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Debby REHAtalk Urgestein


Dabei seit: 11.09.2007 Beiträge: 1395
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Verfasst am: 20.09.2008, 11:37 Titel: |
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Hallo Leute!
Eine kleine Entwarnung kann ich doch geben, denn Elik hat Recht: Der RE fährt am Sonntag nicht mehr von Köln nach Trier durch. D.h. ich muss mich für sonntags umstellen, was aber auch nicht einfacher ist, wenn man sich nur am Wochenende sehen kann. Warum sagt einem das aber keiner?? Immerhin haben wir VIER verschiedene Stellen angerufen!!! Es ist so frustrierend!
Ich bin also nach wie vor daran, einen Brief zu schreiben, auch eine Unterschriftenaktion fände ich gut!
LG Debby _________________ ICP mit Tetraspastik, Rollstuhlfahrerin.
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neiben Stamm-User


Dabei seit: 29.10.2007 Beiträge: 909
Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 21.09.2008, 09:33 Titel: |
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Also ich habe das Buch " Mit Handycap Reisen " und dann läuft es gut.
Außerdem brauchen wir die Nahverkehrszüge nicht bezahlen, somit verstehe ich euer Problem nicht, irgendwo können und müssen auch wir mal was bezahlen.
Ob nun die Bahnhöfe und Züge behindertengerecht sind, das ist ein anderes Thema.
Gruß Norbert  _________________ Meine Interessen sagen eigentlich alles über mich aus, bis auf das ich seit 24 jahre trockener Alkoholiker und seit Geburt Tetraspastiker ( 100% ) bin. |
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elik Stamm-User


Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 460
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Verfasst am: 21.09.2008, 13:44 Titel: |
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Hallo Norbert,
es ging ja um die Situation, dass es zwischen A-Stadt und B-Stadt verschiedene Zugverbindungen gibt.
Eine durchgängige IC/ICE-Verbindung für die der Nachteilsausgleich nicht gilt und eine Nahverkehrsverbindung, die aber nicht durchgängig ist und ein oder mehrmaliges umsteigen erfordert. Nun ist aber an einen oder mehreren Umstiegsbahnhöfen kein Mobilitätsservice der Bahn vorhanden, d.h. die für SBA-Inhaber kostenfreie Nahverkehrsverbindung ist für Rollstuhlfahrer nicht nutzbar.
Ein Rollstuhlfahrer ist in dem Fall also darauf angewiesen die teure IC/ICE-Verbindung zu nutzen, um ans Ziel zu kommen.
Ich könnte dagegen als Läuferin (wenn ich einen SBA mit Wertmarke hätte) problemlos den Nahverkerszug nutzen.
Das finde ich ist schon eine Form von Diskriminierung und kann verstehen das Debby da sehr sauer ist.
Wenn Bahnsteige und Nahverkehrszüge problemlos mit dem Rollstuhl zugänglich wären bestünde besagtes Problem evtl. nicht mehr, denn dann müsste ein umsteigen selbständig möglich sein.
LG
Eli _________________ Studentin mit Asperger-Syndrom (Erstdiagnose Feb. 09) und einigen weiteren (Folge)problemen |
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neiben Stamm-User


Dabei seit: 29.10.2007 Beiträge: 909
Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 21.09.2008, 14:09 Titel: |
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Hallo elik,
hier Bremerhaven sind nicht nur Rollis sondern auch Mütter mit Kinderwagen diskrimminiert, da wir nur einen großen Fahrstuhl anno domini haben, der abgeschlossen ist. Nur bei vorheriger Anmeldung ist einer von der Bahn da, der den bedient; aber bitte nur bis 20 Uhr / sonst ist keiner da. grins?
Das Problem bei den Bahnhöfen und Zügen ist ein uraltes Problem.
Wo sind unser Ansprechspartner, Sozialverband Deutschland ( Reichsbund ),
Medien; die alle zusammen könnten, wenn sie wollten, den Politikern Feuer unter dem "Arsch" machen.
Gruß Norbert _________________ Meine Interessen sagen eigentlich alles über mich aus, bis auf das ich seit 24 jahre trockener Alkoholiker und seit Geburt Tetraspastiker ( 100% ) bin. |
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Petra_CH Stamm-User


Dabei seit: 07.05.2007 Beiträge: 703
Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 22.09.2008, 09:35 Titel: |
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Ist schon doof, wenn man so noch mehr eingeschränkt wird, als man es eh schon ist. Mit dem Rollifahrer, mit dem ich sonst unterwegs bin, sind wir allerdings bislang immer noch überall irgendwie hin gekommen - zur Not mit Hilfe die Treppen rauf resp. runter. Er ist aber auch recht fit und kann zur Not eine Treppe auch alleine überwinden, wenn es ein Geländer hat und nicht gerade eine Wendeltreppe ist. In den Zug rein haben wir den Rolli (mit Inhalt... ) schon oft heben müssen, weil es keine entsprechenden Einstiegshilfen gab - aber da haben wir immer nette Passante gefunden, die auf Anfrage mal eben mit angefasst haben. Aber eben - es hat ja auch nicht jeder die gleichen Möglichkeiten.... - und für alleine reisende, die evtl. nicht ganz so akrobatisch begabt sind wie mein Bekannter, dürfte es dann schon schwierig werden. Einen E-Rolli mal eben in den Zug zu heben kann mal ja wohl auch vergessen..... (mein Bekannter dürfte inkl. Rolli vielleicht ~70kg wiegen, das geht problemlos).
Liebe Grüsse,
Petra _________________ Petra (06/77): Asperger Autist / HFA mit HB, ADHS und ein paar anderen Strickfehlern... >>VORSTELLUNG<<
"Ja, ich bin Autist...." - ... - "...nein, ich bin nicht wie Rainman !" ~~~~~~ "Spock was not Vulcan. He was autistic with pointy ears..." |
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Mariechen REHAtalk Urgestein


Dabei seit: 19.04.2007 Beiträge: 2252
Wohnort: Nordrhein- Westfalen
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Verfasst am: 22.09.2008, 10:09 Titel: |
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Hallo zusammen, 
da mische ich mich auch mal ein, denn zur Deutschen Bahn... Ich würde gerne mal von euch Wissen, wie es bei euch so am Bahnhof ist, ob zwischen Bahnsteig und dem Zug viel Platz ist. Wie ihr ja schon wisst, hatte ich ja am 30.08. einen Bahnunfall gehabt und da war in Mönchengladbach am Hbf erst mal zwischen Bahnsteig und dem Zug ein großes Stück vom Gleis zu sehen und dann ging die Tür viel zu schnell zu.
Das hätte auch jeden anderen passieren können, aber ich denke, dass es bei uns schon etwas anderes ist, oder was meint ihr dazu? 4 Mitbewohner von mir sind im Urlaub gefahren mit dem Zug in den Schwarzwald. Meine Betreuerin (Susanne) hat sie zum Bahnhof gebracht und mir hinterher noch mal geschrieben und hat mir erzählt, dass auch in Rheydt Hbf die Türen vom Zug viel zu schnell zu gegangen sind.
Sie hat mir geschrieben, dass sie sich bei der Bahn beschweren möchte und meinen Fall auch noch schildern möchte. Was haltet ihr davon? Meint ihr, dass sowas Sinn hätte?
Liebe Grüße
Maria _________________ Hemiparese rechts nach Rasmussen Encephalitis
*07/87*
Allergien wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Tomate (Kreuzallergie)
Neurodermitis (aber nicht so stark)
psychische Erkrankung nach Trauma
Lernbehinderung
Asthma im Anfangstadium
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes im Menschen hineinhuschen kann. |
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Lisa Maier Stamm-User

Dabei seit: 21.10.2005 Beiträge: 277
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Verfasst am: 22.09.2008, 18:05 Titel: |
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Hallo Maria,
ja, das macht Sinn. Natürlich ändert ein einzelnes Schreiben nichts, aber die Masse macht's.
Viele Grüße
Lisa |
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Norbert REHAtalk Urgestein


Dabei seit: 11.03.2006 Beiträge: 1425
Wohnort: Essen/NRW
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Verfasst am: 22.09.2008, 18:58 Titel: |
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Hallo zusammen
Der Essener HBF wird zur Zeit umgebaut. Man muß fast täglich einen anderen Weg gehen, um von der U-Bahn zu den Bahnsteigen
zu gelangen. Teilweise sind inzwischen auch schon die Rolltreppen außer Betrieb. Ist im Augenblick grausam, insbesondere für Rollifahrer. Ohne Hilfe geht z. Z. nichts. Die Baustelle bleibt uns erhalten bis 2010, dann ist Essen Kulturhauptstadt. Bin dann mal gespannt, ob etwas getan wurde für die Barrierefreiheit. Aber Maria, Du hast recht. An allen Bahnsteigen ist zwischen Bahnsteig und Zugeinstieg viel Platz. Man muß häufig einen größeren Schritt machen um in den Zug zu kommen. Für Menschen mit Gehbehinderung häufig ein Problem.
LG Norbert _________________ Hemiparese links,(ICP vonGeburt an) Beinverkürzung und Spitzfuß links, Beckenschiefstand, Gehhilfe Fischerstock rechts |
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Debby REHAtalk Urgestein


Dabei seit: 11.09.2007 Beiträge: 1395
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Verfasst am: 22.09.2008, 20:58 Titel: |
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Hallo ihr Lieben!
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Der Eifel-Mosel-Express Trier-Köln lief nur am 21.9. und 28.9. nicht, weil kurz vor Köln eine Baustelle ist, weshalb man dieses Stück mit dem Bus überbrücken muss. Glück für mich, aber dennoch Verzweiflung über das Informationsmanagement, die natürlich dann nur die Alternativverbindung über Koblenz angezeigt bekommen und dann behaupten, dies wäre nun immer so.
Die Fahrt gestern hat dennoch gut geklappt, wobei ich auch hier wieder Glück im Unglück hatte: denn ab heute ist es wegen Umbauarbeiten in Koblenz für mindestens ein Jahr nicht möglich, die Aufzüge zu benutzen (also ähnlich wie bei Norbert in Essen). Und ein kleines Schmankerl nebenbei: der Mobiservice hat meine telefonische Buchung nicht an die Bahnhöfe weitergeleitet, weshalb alles kurzfristig nochmal in Trier organisiert werden musste. Natürlich habe ich mich nun direkt beschwert.
Kann man nicht so eine Art Kettenbrief schreiben, in dem jeder seine negativen Erfahrungen niederschreibt und dies in der Masse dann zusammen verschickt wird??
LG Debby _________________ ICP mit Tetraspastik, Rollstuhlfahrerin.
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Mariechen REHAtalk Urgestein


Dabei seit: 19.04.2007 Beiträge: 2252
Wohnort: Nordrhein- Westfalen
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Verfasst am: 22.09.2008, 21:46 Titel: |
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Hi Debby, 
diesen Zug werde ich am 02.10. nehmen. Mal gucken, wie es klappt mit dem einsteigen. Aber ich habe ja meine beste Freundin (nicht behindert) dabei, die wird schon aufpassen, dass alles gut läuft. Wo wohnst du eigentlich genau im Rheinland?
@Norbert: Das ist einfach schrecklich, werden uns auf jeden fall beschweren.
Gruß
Maria _________________ Hemiparese rechts nach Rasmussen Encephalitis
*07/87*
Allergien wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Tomate (Kreuzallergie)
Neurodermitis (aber nicht so stark)
psychische Erkrankung nach Trauma
Lernbehinderung
Asthma im Anfangstadium
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes im Menschen hineinhuschen kann. |
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elik Stamm-User


Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 460
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Verfasst am: 22.09.2008, 22:29 Titel: |
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Hallo Debby,
kopfschüttel über die DB .
Ich weiß nicht, ob der online-Fahrplaner der DB absolut zuverlässig ist, ich habe aber schon erlebt, dass geplanter Schienenersatzverkehr aufgrund von Bauarbeiten eingetragen ist.
@maria:
Bei uns ist der Abstand zwischen Gleis und Zug auch relativ hoch.
Mir ist eingefallen, dass ich es schon bei Straßenbahnen erlebt habe, dass eh die Türen geschlossen werden es mehrmals laut piept und es glaube ich auch ein Lichtsignal über der Tür gibt, als Warnung, dass die Türen geschlossen werden.
Vielleicht auch in Regionalzügen eine Option für mehr Sicherheit.
Ist der Bahnhof in Mönchengaldbach in den letzten Jahren saniert worden, oder nicht?
LG
Eli _________________ Studentin mit Asperger-Syndrom (Erstdiagnose Feb. 09) und einigen weiteren (Folge)problemen |
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