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Krankenkassen-Zusatzbeiträge
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Anne Friedel
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Dabei seit: 09.04.2008
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BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 17:47    Titel: Krankenkassen-Zusatzbeiträge Antworten mit Zitat

Hallo Leute!

Da uns wohl die Tage der Schrieb unserer KK ins Haus flattern wird, daß sie gern Zusatzbeiträge hätten:

Weiß schon jemand, ob diese Zusatzbeiträge sich irgendwie auf Befreiungen auswirken bzw umgekehrt?
Hab beim Googeln nichts finden können bisher.

Liebe Grüße

Anne
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Sinale
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Dabei seit: 08.11.2006
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anne,

leider ist mir auch noch nichts bekannt, rechne jedoch auch damit....

Naja, dieser Beitrag gehört nun zu der Rubrik "nicht hilfreich".

So lasse ich dir wenigstens Grüße von mir hier.... Wink

Sinale

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(*1968) Diagnose: Tetraspastik
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Benjamin
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Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 276
Wohnort: Pfinztal

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anne,

also ich denk, dass diese sich nicht auf die Befreiungen auswirken, letztendlich wird einfach der Krankenkassenbeitrag angehoben und die Befreiungen sind ja immer vom Brutto gerechnet und leider nicht vom Netto.

Viele Grüße
Benjamin

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Benjamin (21), Muskeldystophie (Gliedergürteltyp) mit schlaffer Tetraparese/Tetraplegie und ein paar Begleiterscheinungen der Muskeldystrophie
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Anne Friedel
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BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Also nischt Jenaues weiß man nich...ich liiiiiiebe Politik!
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Norbert
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Beiträge: 1273
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BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

meines Wissens haben die Erhöhung KK-Beiträge keinen Einfluß auf die Befreiungsbeträge. Es gilt nach wie vor die 2 bzw. 1% Grenze. Sie werden, wie Benjamin schon sagt, von den Bruttoeinkünften berechnet.

LG Norbert

PS. aber alles ohne Gewähr

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Benjamin
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Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 276
Wohnort: Pfinztal

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

also wenn ichs in den Medien richtig verstanden habe werden die Krankenkassen "nur" 8 Euro pro Monat als Zusatzbetrag verlangen, jedoch auch nur dann wenn nicht vorher noch 1% des Monatsbruttos erreicht ist, sprich solange man einen Brutto von weniger als 800 Euro im Monat hat, muss man "nur" 1% des Bruttoentgelds blechen.

Viele Grüße
Benjamin

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Benjamin (21), Muskeldystophie (Gliedergürteltyp) mit schlaffer Tetraparese/Tetraplegie und ein paar Begleiterscheinungen der Muskeldystrophie
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Anne Friedel
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Beiträge: 685
Wohnort: Lemförde

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also wir haben diesmal das eine Prozent für die Befreiung bereits bezahlt, weil wir eh wieder problemlos auf die Summe kommen.
Da stellt sich die Frage, ob wir jetzt die 8 Euro monatlich noch darüber hinaus zahlen müssen. *grübel*

Können die nicht einmal was fertig durchdenken, bevor sie uns das vor die Füße werfen?
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neiben
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Beiträge: 854
Wohnort: bremerhaven

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ok ok Leute, ich bin ja selbst in einer Partei,

aber wir dürfen nicht zu viel von den Politikern abverlangen.

Sie haben doch Schwierigkeiten mit dem Denken, vieles was jetzt kommt, hat noch die große Koalition vollbracht.

Gut das meine kleine Partei nun mitmischt.

Gruß Norbert
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Meine Interessen sagen eigentlich alles über mich aus, bis auf das ich seit 24 jahre trockener Alkoholiker und seit Geburt Tetraspastiker ( 100% ) bin.
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Anne Friedel
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Beiträge: 685
Wohnort: Lemförde

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, Politiker sollen ja nicht denken, sondern reden...Vergeß ich immer... Twisted Evil

Ich wäre dafür meine Ärzte schlicht nur dann zu bezahlen, wenn's mir gut geht - Mensch, wär'n die motiviert!
Solange sie Geld bekommen, wenn ich krank bin, kann das nicht funktionieren.
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Claudia171
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BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Anne Friedel hat folgendes geschrieben:
Also wir haben diesmal das eine Prozent für die Befreiung bereits bezahlt, weil wir eh wieder problemlos auf die Summe kommen.
Da stellt sich die Frage, ob wir jetzt die 8 Euro monatlich noch darüber hinaus zahlen müssen. *grübel*

Können die nicht einmal was fertig durchdenken, bevor sie uns das vor die Füße werfen?


Ich glaube hier steckt ein kleiner Logikfehler drin. Zahlen müsstest du ja nur wenn sich dein Einkommen erhöht, das tut es aber nicht (jedenfalls nicht deswegen). Und 8 Euro monatlich müsstest du nur zahlen, wenn es sich um 800 Euro monatlich erhöhen würde.

Ganz tief durchatmen, meine Krankenkasse hat mir gesagt, dass sie keine Nachberechnung machen, wenn ich ab April wieder arbeite und mein Einkommen sich dann um den verdienten Betrag erhöht. Ich habe das nämlich auch schon gezahlt, das mache ich immer im Vorraus.

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Jeder Schritt, den du getan hast, war ein Schritt auf den Punkt zu, an dem du gerade stehst. Napoleon Bonaparte
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Sinale
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Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

hierzu aktuell dieser Artikel:

Zitat:
26.01.2010 - 11:08
Krankenkassenzusatzbeitrag: Behinderte Menschen doppelt betroffen.

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat heute den von vielen Kassen angekündigten Zusatzbeitrag von acht Euro im Monat ab Februar 2010 heftig kritisiert. "Bereits in der Vergangenheit wurden Frauen und Männer mit Behinderung, die häufig mit einem niedrigen Einkommen leben müssen, durch Zuzahlungen bei Heil- und Hilfsmitteln zur Kasse gebeten. Nun sind sie durch den neuen Zusatzbeitrag doppelt betroffen", betont ISL-Geschäftsführerin Sigrid Arnade.

Es solle sich keiner Illusionen machen, so Arnade weiter, dass es auf Dauer bei den acht Euro im Monat bleiben werde. Nach derzeitiger Gesetzeslage seien bis zu 37,50 Euro Zusatzbeitrag monatlich denkbar. Jedenfalls sei jetzt der erste Schritt der Entsolidarisierung vollzogen, der nach Vorstellungen von Teilen der Regierung in der großen Kopfpauschale mit Sozialausgleich münden solle. Den jetzt angekündigten Zusatzbeitrag könne man als Einstieg in die kleine Kopfpauschale, jedoch ohne Sozialausgleich verstehen. "Aus Sicht der ISL sollte statt Zusatzbeiträgen eine Bürgerversicherung mit Einbeziehung aller Einkommensarten geschaffen werden", fordert Arnade. sch


http://www.kobinet-nachrichten.de/c...../oid,22996/ticket,g_a_s_t

Gruß
Sinale

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Anne Friedel
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Beiträge: 685
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BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Claudia, es heißt, diese 8 Euro sollen einkommensunabhängig von jedem Selbstversicherten (also keine mitversicherten Familienmitglieder) gezahlt werden.

Das Einkommen spielt da nur dann eine Rolle, wenn der Monatsbeitrag nicht zusätzlich zu den 1% gezahlt werden muß.
Das ist ja die Frage: Läuft er unter der Befreiung oder nicht?
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MichaelM
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Dabei seit: 07.02.2009
Beiträge: 97
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BeitragVerfasst am: 05.02.2010, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo @all

habt ihr das auch in den Nachrichten gehört.?
Die ersten Krankenkassen nehmen jetzt mehr als die Angekündigten 8 Euro Zusatzbeitrag.
Das war ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten, meine ich.
Bis jetzt ist mir noch kein Schreiben von der Kasse ins Haus gekommen. Wie ich aus der Tabelle von test.de entnehmen konnte gehört die Ikk Nordrhein ja wohl zu den Kassen die in 2010 noch keinen Zusatzbeitrag erheben wollen.
http://www.test.de/themen/versicher...../1842634/1842634/1842636/

Vielleicht nützt dem einen oder anderen ja die Information aus diesem Link.

Gruß aus Stromberg

_________________
* 10.05.1963 ; Tetraspastik links- beinbetont nach OP an cisterna cerebellomedullaris im Alter von 9 Jahren mit schwerwiegender Gehbehinderung , Beeinträchtigung der Feinmotorik und Dysarthrophonie; Coxathrose Hüftgelenke
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Sinale
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Dabei seit: 08.11.2006
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

die Krankenkassen, die den Zusatzbeitrag erheben, versenden an ihre Mitglieder entsprechende Schreiben. Der Zusatzbeitrag in Höhe von 8,-- € muß unabhängig vom Einkommen direkt vom Mitglied monatlich an die Krankenkasse bezahlt werden.

LG
Sinale

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Claudia171
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Dabei seit: 25.03.2009
Beiträge: 379
Wohnort: Baesweiler

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Anne Friedel hat folgendes geschrieben:
Claudia, es heißt, diese 8 Euro sollen einkommensunabhängig von jedem Selbstversicherten (also keine mitversicherten Familienmitglieder) gezahlt werden.

Das Einkommen spielt da nur dann eine Rolle, wenn der Monatsbeitrag nicht zusätzlich zu den 1% gezahlt werden muß.
Das ist ja die Frage: Läuft er unter der Befreiung oder nicht?


Oh, dann hatte ich wohl ich den Logikfehler. Asche auf mein HAUPT:
Nein, der Zusatzbeitrag läuft nicht unter Befreiung. Noch nicht mal für Empfänger staatlicher Transferleistungen. Ich habe gestern für meine Cousine ein Wiederspruchsschreiben an die Arge aufgesetzt, wiel die Empfänger von Hartz IV dieses Zusatzbeitrag ja wohl selber zahlen sollen.
Die Arge verweist in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit eines Kassenwechsels, in die KK, welche den Zusatzbeitrag nicht erheben würde.

LG

Claudia

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