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Medizinisches Gutachten
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Moni
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Dabei seit: 25.09.2006
Beiträge: 609
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 18.04.2008, 19:09    Titel: Medizinisches Gutachten Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

bevor man mit dem Führerschein beginnen kann, benötigt man ja ein Medizinisches Gutachten. Der Orthopäde der dieses Gutachten erstellt muss ein verkehrsmedizinische Zusatzausbildung haben oder?

Das Gutachten wird doch dann auch unter anderem dafür verwendet, damit der TÜV schauen kann, welche Hilfsmittel man beim Fahren benötigt oder? Jedenfalls steht das so in dem Flyer.

Wie viel hat den euer Gutachten ungefähr gekostet?

Liebe Grüße und Dankeschön.

Moni

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Josephine
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Dabei seit: 06.04.2008
Beiträge: 82
Wohnort: Hannover/Garbsen

BeitragVerfasst am: 19.04.2008, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Moni,
da kann ich leider nichts zu sagen, da es bei mir ein Verkehrspsychloge machen sollte, bzw. ein Neurologe mit Zusatzausbildung des Straßenverkehrsrecht.

Dieses Gutachten war/ist nur eines der drei, die ich benötige!

Anschließend war ich bei einem ... wie kann man den nennen? Es war einer direkt vom TüV, überprüfte meine Funktionen und erstellte dann ein weiteres Gutachten, in dem steht, welche Umbauten ich benötige!

Mit einem Auto, welches diese benötigten Umbauten besitzt, folgen dann Fahrstunden. Anschließend kommt eine Fahrprobe (75 min.) und dann wird ein weiteres Gutachten erstellt, in dem steht, ob du fahren kannst oder obs besser sei, du wartest noch.
Dieses Gutachten kommt dann zum Straßenverkehrsamt und die entscheiden am Ende.

Denke, dann wird dein "Lappen" erst eingezogen, da ja die Umbauten hereingeschrieben werden müssen. Wenn alles gut geht, hast du dann freie Fahrt!

Ich glaube der Gutachter vom TüV für die Umbauten kostete 150 €, das Neurologische glaube ich 500€. Weiß es aber nicht, da meine BG das zahlte, da ich ja einen Arbeitsunfall hatte!

Fühl dich gedrückt,
Josey

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Jeder lebt nur einmal! Wozu auf irgendwas warten? -Morgen kanns schon vorbei sein und dann?
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Gesa
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Dabei seit: 12.10.2005
Beiträge: 887

BeitragVerfasst am: 19.04.2008, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,


Du brauchst normalerweise das medizinische Gutachten, was gut 500 bis 600 Euronen kosten kann, und dann eines vom TüV. Die Fahrprobe kannste Dir normalerweise schenken, denn entweder Du bestehst die Prüfung oder eben nicht. Das ist in manchen Städten so geregelt, aber nicht ganz unumstritten.

Worauf Du auf jeden Fall beim Tüv achten solltest, ist, dass Deine Kräfte gemessen werden, denn bei Deiner Krankheit kann das ja evt. von Belang sein, oder? Eventuell müßte dann nämlich Bremse und/oder Lenkung leichter gestellt werden.

Liebe Grüße

Gesa

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Rollstuhlfahrerin seit 1998 mit unklarer Diagnose; Erfahrungen mit Rollstuhlversorgung, behindertengerechtem Autoumbau; Geigenlehrerin
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Doro
Neumitglied
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Dabei seit: 16.10.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,
Bin nicht sehr oft hier im Forum unterwegs aber zu Deiner Frage möcht ich kurz was schreiben.. Also, Ich habe mir ein Gutachten von meinem Orthopäden schreiben lassen, der keine weitere Zusatzausbildung hat. Dieses Gutachten hat glaub ich ungefähr 50 Euro gekostet, mehr aber auf keinen Fall. Mit diesem Gutachten bin ich zu meinem Fahrlehrer gegangen und der hat dann einen Termin beim Tüv gemacht, zwecks Fahrprobe. Bei dieser Fahrprobe bin ich in Begleitung meines Fahrlehrers ca. eine Stunde gefahren und der Mann vom Tüv hat sich noch mein Gangbild angeschaut und das wars. Habe für diese Fahrprobe 120 Euro bezahlt und dann stand meinem Führerschein nix mehr im Wege..
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei deinem Weg zum Führerschein und ganz viel Spaß beim Auto fahren!
Liebe Grüße
Doro

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westfälischer Sturkopf,neugierig auf alles was das Leben bringt, 23, Studentin, Spastische Diplegie
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C20LET
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Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

also ich bin direkt zur Fahrschule und habe mich dort angemeldet. Nachdem der Fahrlehrer ein Lenkradknopf und eine Blinkerverlängerung angeschafft hat sind wir damit zum Tüv gefahren und haben mich und das Auto dem Prüfer "vorgestellt". Er hat sich mich und das Fahrzeug kurz angesehen und hat gesagt dass en keine probleme giebt. Für diese 10 Minuten habe ich dann 100 Euro bezahlt und gut war. Ein Gutachten habe ich nicht erhalten ich denke mal dass wurde direkt ans Landratsamt gesendet.

Gruß Ralf
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Sinale
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Dabei seit: 08.11.2006
Beiträge: 3251

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,

hier gibt es keine einheitliche Regelung. Dies bedeutet, jede Führerscheinstelle handhabt dies anders. So ist es also möglich, daß ein ärztliches Attest ausreicht, oder es muß zusätzlich noch eine Fahrprobe gemacht werden oder es wird noch zusätzlich eine verkehsbedingte medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) verlangt. Diese würde dann vom Tüv durchgeführt werden.

Gruß
Sinale

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Viele Grüße
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Diagnose: Tetraspastik
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Moni
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Dabei seit: 25.09.2006
Beiträge: 609
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr lieben,

vielen dank für die Zahlreichen Antworten. Ja dann wart ich mal ab, was der Doc ins Gutachten schreibt und sollte das falsch sein, dann stell ich dem Fahrlehrer die Rechnung *lol* den der hat nur gesagt ich brauche erst ein Gutachten vom Orthopäden. Das dass Gutachten aber soooo teuer sein kann, hätte ich nicht gedacht mh... Naja wie sagt man doch, selbst der Tod ist nicht umsonst, der kostet das Leben Confused


@Josey, vielen lieben dank, für dein Erfahrungsbericht.

@Gesa, wow 500-600 Euro ist ja echt heftig. Ja ne Kräftemessung wird nötig sein.

@Doro, vielen lieben dank auch für deinen Erfahrungsbericht.

@Ralf, also wie ich dich Verstanden habe, hast du kein Med. Gutachten gebraucht. Einem bekannten ging das auch so. Da hat das Gutachten von der Agentur für Arbeit gereicht.

@Sinale, ja den Eindruck hab ich auch, das es von Führerscheinstelle zu Führerscheinstelle anders ist.

Danke euch nochmals.

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch

Moni

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Carina25
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Beiträge: 25
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe auch mal eine Frage zu der Thematik: Gutachten und Führerschein.

Wie erfährt man, ob man ein solches Gutachten über die Fahrtüchtigkeit von einem Arzt braucht? Muss man sich dafür vorher in der Fahrschule seiner Wahl anmelden/ dort nachfragen oder bekommt man das woanders gesagt? Wenn ja, wo?

Ich möchte auch Führerschein machen, hab aber nicht unbedingt Geld um ein Gutachten von 500€ zu bezahlen. Der FS und das Auto + Umbauten kosten ja schon ne Menge.

Lieben Gruß

Carina

P.S. Ich hab eine Spina-Bifida, hab aber sonst ausser einer Brille keinerlei Einschränkungen.
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Sinale
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Dabei seit: 08.11.2006
Beiträge: 3251

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Carina,

da dies bei jeder Führerscheinstelle anders gehandhabt wird, kannst du dich an die Führerscheinstell deiner Stadt wenden, oder an eine Fahrschule in deinem Wohnort, bzw. deiner Gegend, die Erfahrung hat mit der Ausbildung von körperbehinderten Menschen. Diese hat sicherlich auch Erfahrung mit dem Procedere. Falls du den Führerschein und ein Auto benötigst, um zur Arbeit/zur Ausbildung/zum Studium zu kommen, können die Kosten vor Beginn der Maßnahme z. B. bei der Arbeitsagentur beantragt werden.

Gruß
Sinale

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Carina25
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Dabei seit: 17.04.2008
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BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sinale,

danke für die Antwort.

Was die Förderung durchs Arbeitsamt angeht ist es so, dass ich EU-Rentnerin bin und daher darauf keinen Anspruch mehr habe. Da ich aber gelesen habe, dass es manchmal durchs örtliche Sozialamt bezuschusst werden KANN, werde ich dies mal versuchen sobald es soweit ist.

Lieben Gruß

Carina
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Josephine
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Dabei seit: 06.04.2008
Beiträge: 82
Wohnort: Hannover/Garbsen

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Carina,

nun, da es bei dir unter der Krankenkasse geht, frage die ob die dir helfen bzw. es zahlen.
Sonst wende dich an deinen neurologen?
Mir wurde es zur Entlassung damals gesagt, da andere Ex Patienten ohne vorher abprüfen zu lassen autofuhren -sind nicht weit gekommen!
Da wurde mir gesagt, ich brauche eine Überprüfung und dazu ein ärztliches Gutachten. Und wie es der Teufel so will, klappt echt nichts auf einmal und eine endlose Schlange folgte Wink Beziehungsweise läuft noch!

Na gut, bei Fragen -immer melden!
Fühl dich gedrückt,
Josey

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Sinale
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Dabei seit: 08.11.2006
Beiträge: 3251

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Josey,

die KK hat nichts mit dem Führerscheinerwerb bzw. dessen Finanzierung zu tun.

Gruß
Sinale

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Viele Grüße
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Josephine
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BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, auch gut. Da es bei mir ein Autounfall auf weg zur Arbeit war, haftet bei mir die Berufsgenossenschaft für alle Kosten (Außer Auto, schon klar!)

Fühlt euch gedrückt,
Josey

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Moni
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Dabei seit: 25.09.2006
Beiträge: 609
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BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Carina,

ich war bei einer Fahrschule und der Fahrlehrer meinte dann, als erstes brauchen wir das Medizinisches Gutachten und dann machen wir weiter.

Liebe Grüße und viel Erfolg

Moni

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BeitragVerfasst am: 11.05.2008, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich war jetzt nun beim Orthopäden und aus Orthopädischer Sicht spricht nichts dagegen ein Kraftfahrzeug zu führen. Werde euch auf dem laufen halten.

Liebe Grüße

Moni

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