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Verschlechterungsantrag stellen? (SBA)

 
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Mareike
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Dabei seit: 10.03.2007
Beiträge: 381
Wohnort: Detmold

BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 19:06    Titel: Verschlechterungsantrag stellen? (SBA) Antworten mit Zitat

Hallo!

Momentan frage ich mich, ob ich nicht vielleicht einen Verschlechterungsantrag stellen sollte. Ich habe jetzt seit etwa zwei Jahren einen GdB von 50% ohne Merkzeichen. 40% habe ich aufgrund meines Diabetes bekommen, was wohl recht normal dafür sein sollte und 10% aufgrund meiner psychischen Probleme. Insgesamt habe ich damit also gerade so die Grenze zum Schwerbehindertenausweis erreicht.

Die 40% für den Diabetes finde ich schon in Ordnung, obwohl mein Diabetes zur Zeit (seit ca. 1,5 Jahren) schlecht eingestellt ist. Aber der Diabetes beeinträchtigt mich nun nicht so sehr. Sicherlich geht etwas Zeit dafür pro Tag drauf, aber das ist schon ok so.

Nach längerem Forschen im Internet habe ich gelesen, dass 10% für eine psychische Erkrankung schon recht wenig sind. Ich muss dazu sagen, dass ich seit meinem 13. Lebensjahr, also seit sieben Jahren, durchgängig ambulant alle zwei Wochen in psychologischer Behandlung bin. 2x war ich während dieser Zeit auch in einer Klinik, ein Mal sogar für ein halbes Jahr und im letzten Jahr nochmal für neun Wochen.
Meine psychischen Probleme belasten mich schon sehr. Seit einigen Monaten habe ich auch starke Einschlaf- und Durchschlafprobleme, was sich allerdings nicht so sehr auf meine (schulischen) Leistungen ausgewirkt hat. Es ist so, dass ich in dem jetzt vergangenen Schuljahr recht viel für die Schule getan habe, dafür aber weniger für mich. Das bedeutet, dass ich morgens zur Schule gegangen bin, nachmittags meist etwa 2 Stunden Schlaf nachgeholt habe und danach dann noch etwas für die Schule getan habe. Viel Freizeit habe ich mir nicht gegönnt und ich hatte auch nicht viel Zeit dafür. Am Wochenende habe ich fast nur geschlafen, weil ich den Schlaf nachholen musste, den ich unter der Woche nicht bekommen habe. Ansonsten habe ich auch ein bisschen für die Schule getan, mich auch mal etwas durch Tv gucken, ins Tierheim fahren oder im Internet surfen ausgerut und eben einiges getan, was ich unter der Woche nicht geschafft habe, wie z.B. Wäsche waschen.
Was ich im Endeffekt zum Ausdruck bringen möchte, ist eben, dass ich mich irgendwie "ungeregt eingestuft" fühle. Ich finde schon, dass meine psychischen Probleme sich mehr auf mein Leben auswirken, als die 10% "Entschädigung", die ich dafür bekomme.
Die Gespräche bei meinem Psychologen finde ich auch nicht sehr hilfreich. Bei ihm bin ich jetzt seit knapp fünf Jahren in Behandlung. Oft dauert so ein Gespräch nur etwa zehn Minuten und richtig mit ihm reden, kann ich auch nicht. Beim letzten Gespräch war ich sehr enttäuscht, da er sich nur höchstens fünf Minuten für mich Zeit nahm und fast ausschließlich nach meinem Bruder gefragt hat.
Kein Wunder, dass ich dann nur 10% für meine psychischen Probleme bekomme. Manchmal glaube ich, er versteht mich nicht so recht und sieht meine Schwierigkeiten auch kaum.

Tut mir leid, dass ich jetzt so viel geschrieben hab und dass sich das auch vielleicht alles doof anhören mag. Die Intention dieses Beitrags sollte es eigentlich sein, euch mal zu fragen, was ihr darüber denkt, ob ich wohl einen Verschlechterungsantrag stellen sollte und wenn ja, wie man das überhaupt macht?

Vielen Dank für eure Hilfe!

_________________
psychische Probleme (diagnostiziert): schwere depressive Episode, Anpassungsstörung;
physische Probleme: Diabetes Mellitus Typ 1, Asthma bronchiale, Schilddrüsenunterfunktion, Schmerzen in den Gelenken (Verdacht auf Rheuma)
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mareike,

wenn du dich ungerecht eingestuft fühlst, dann stelle einen Antrag! Mehr wie ablehnen können sie nicht.
Du brauchst aber sicher ein Attest / Gutachten, das besagt, wie stark deine Psyche betroffen ist.
Wenn dein Psychloge dich nicht versteht, dann wechsle, denn das ja dann keinen Sinn!
Wie viel Grad denkst du denn, dass die zustehen würden?

_________________
LG Jaqueline
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Ramona72
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Du ein Verschlechterungsantrag stellt gibt auch das mit dem Diabetes an.
Bevor Du den Antrag stellst sprich aber mit Deinen behandelden Ärzten. Diese werden ja vom Amt angeschrieben. Da ist es besser, Du weißt im Vorfeld, ob sie Dich in dieser SAche untersützen.

Gruß Ramona

_________________
Mein Blog zum Thema Schluckstörung:
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GESTERN is vorbei,
MORGEN ist noch nicht da
und HEUTE hilft der Herr.

(Hermann Bezzel)
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Norbert
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mareike,
wenn sich Dein Gesundheitszustand verschlechtert hat, solltest Du einen Verschlechterungsantrag stellen. Das Antragsformular kannst Du z.B. auf www.schwerbehinderung-aktuell.de herunterladen und wenn ich das richtig in Erinnerung habe auch am PC ausfüllen und ausdrucken. Als nächstes solltest Du mit Deinen behandelnden Ärzten sprechen. Sie sagen Dir auch, was Du noch in dem Antrag reinschreiben mußt. Danach schickst du den Antrag ans zuständige Versorgungsamt. Das Versorgungsamt schreibt Deine Ärzte an und bittet sie ein Gutachten zu erstellen. Du kannst Deinem Antrag auch schon ärztliche Unterlagen beifügen. Meist spielen aber die Ärzte nicht mit, und falls ja, nur gegen Kostenerstattung der Kopierkosten. Leider kann die Bearbeitung des Antrages ziemlich lange dauern. Mein Antrag z. B. läuft schon seit dem 17.4.2007.

VLG Norbert

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Mareike
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jaqueline!
Danke für deinen Beitrag.
Na ja, ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so recht, welcher GdB mir wohl zustehen würde. Zu psychischen Problemen habe ich folgende Tabelle gefunden:
http://www.betacare-wissenssystem.d.....bei-Depressionen-608.html
Ich habe Depressionen, die mich schon ziemlich beeinträchtigen und eine sogenannte Anpassungsstörung, also eine Störung im sozialen Bereich. Eine Zwangskrankheit habe ich hingegen nicht. Wenn ich mich selber einstufen würde, denke ich, dass mindestens 30% für das Psychische wohl gerechtfertig wären.
Ich habe eine entfernte Bekannte, die 80% GdB aufgrund schwerer psychischer Beeinträchtigungen hat und ich glaube, von so einem hohen GdB allein aufgrund meiner psychischen Probleme bin ich wohl (zum Glück) noch weit entfernt.

Nochmal zu meinem Psychologen. Ich bin bei ihm ja schon recht lange in Behandlung und manchmal hat er mir schon weitergeholfen, in dem er mir z.B. wenn es mir psychisch sehr schlecht ging, ein Attest für mein Fehlen in der Schule geschrieben hat oder mir jetzt auch vielleicht etwas hinsichtlich des BBW hilft, aber über manche Sachen kann ich mit ihm einfach nicht reden, aber ich weiß auch nicht, ob ich darüber überhaupt mit jemandem reden könnte. Er hat ja wohl auch den Bericht fürs Versorgungsamt geschrieben und wenn da "nur" 10% bei "rausgekommen" sind, dann fühle ich mich da teilweise von ihm oder auch vom Versorgungsamt etwas missverstanden.

Viele Grüße
Mareike

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Mareike
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ramona, hallo Norbert!

Ja, den Diabetes habe ich seit 2000 und der war auch immer bei den Anträgen für den Schwerbehindertenausweis mit angegeben. Dafür habe ich zur Zeit ja auch 40% von den 50% der GdB.

Norbert, ich weiß nicht so recht, ob und wenn dann, wann sich mein Gesundheitszustand verschlechtert hat. Ich glaube, ich muss nochmal genau nachgucken, seit wann ich den jetzigen SBA habe.
Mein Diabetes ist jetzt seit knapp zwei Jahren schlecht eingestellt, was wohl auch mit meinen psychischen Problemen zu tun hat. Seit dieser Zeit bin ich auch etwa alle vier Wochen beim Diabetologen, vorher musste ich nur alle drei Monate zur Kontrolluntersuchung.
Mir ging es psychisch auch schon vor zwei Jahren, also zur Zeit der neuen SBA-Beantragung nicht gut, da ich zu der Zeit psychisch gesehen in ein ziemlich tiefes Loch gefallen bin. Allerdings weiß ich nicht, ob das auch für den jetzigen SBA beim Versorgungsamt schon Berücksichtigung gefunden hat.
Auf jeden Fall hält mein Diabetologe wohl generell nicht so viel vom Schwerbehindertenausweisen, weil er mich schon mehrmals darauf hingewiesen hat, dass es mit einem SBA viel schwieriger sei, eine Ausbildungsstelle oder eine Arbeitsstelle zu finden, als ohne.

Viele Grüße
Mareike

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Daniela1982
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Mareike,

ich möchte aber in den Raum stellen, das sich die "anhaltspunkte zur gutachterlichen tätiggkeit" mit denen eigentlich die ärzte in der versorgungsverwaltung geändert hatten. es gibt jetzt nur noch einen GdB 30 auf diabetes. nur unter ganz bestimmten vorausstzungen 40. z.b. insulin spritzen und trotzdem sehr schlecht eingestellt mit unterzuckerung oder anderen anfällen. also kann es bei einem neufeststellungsantrag auch nach hinten los gehen. die anhaltspunkte sind zwar kein gestz, aber vor gericht haben die auch bestandskraft in der regel.
hat sich dein asthma und die psychischen probleme verschlechtert würde ich es riskieren. red mit deinem hausarzt. der soll halt auch was zu deiner psyche schreiben.

warum wechselst du nicht deinen therapeuten wenn du unzufrieden bist?

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LG Daniela

Mukopolysaccharidose (MPS) Typ 1 S mit Enzymersatztherapie seit 11/2003; Fußgängerin aber längere Strecken Rollifahrerin
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
dass es mit einem SBA viel schwieriger sei, eine Ausbildungsstelle oder eine Arbeitsstelle zu finden, als ohne.


Erstens halte ich das für Quatsch, weil bei manchen Stellen Behinderte bei gleicher Leistung bevorzugt eingestellt werden
und zweitens musss man ja nicht sagen, dass man einen hat, wenn man das nicht will. Die Einschränkung fällt ja nicht weg,
nur weil man evtl. keinen Ausweis hat Rolling Eyes .

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Mareike
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Daniela1982 hat folgendes geschrieben:
Mareike,

ich möchte aber in den Raum stellen, das sich die "anhaltspunkte zur gutachterlichen tätiggkeit" mit denen eigentlich die ärzte in der versorgungsverwaltung geändert hatten. es gibt jetzt nur noch einen GdB 30 auf diabetes. nur unter ganz bestimmten vorausstzungen 40. z.b. insulin spritzen und trotzdem sehr schlecht eingestellt mit unterzuckerung oder anderen anfällen. also kann es bei einem neufeststellungsantrag auch nach hinten los gehen. die anhaltspunkte sind zwar kein gestz, aber vor gericht haben die auch bestandskraft in der regel.
hat sich dein asthma und die psychischen probleme verschlechtert würde ich es riskieren. red mit deinem hausarzt. der soll halt auch was zu deiner psyche schreiben.

warum wechselst du nicht deinen therapeuten wenn du unzufrieden bist?


Hallo Daniela!
Ich habe ja Typ 1 Diabetes und trage eine Insulinpumpe, bin also auf Insulin angewiesen. Ich habe gelesen, dass man auf jeden Fall 40% bekommt, wenn man Typ 1 Diabetes hat und wenn er schlecht einstellbar ist, bekommt man oft auch 50%. Aber wie gesagt bin ich mit den 40% für den Diabetes auch schon ganz zufrieden, den Verschlechterungsantrag würde ich wohl eher aufgrund meiner psychischen Probleme stellen.
Ehrlich gesagt war ich wegen des Asthmas schon länger nicht mehr beim Lungenfacharzt. Das ist sicherlich nicht zu empfehlen... wahrscheinlich werde ich bald auch wieder hingehen, aber ich glaube kaum, dass man wegen Asthma Prozente für den SBA bekommt.
Ich habe den Psychologen bisher nicht gewechselt, weil ich bei ihm jetzt schon recht lange in Behandlung bin und er meine "Krankengeschichte" eben auch kennt. Wenn ich zu einem anderen, neuen Psychologen gehen würde, würde mir das sehr schwer fallen und es würde sicherlich auch einige Zeit dauern, bis er mich einschätzen kann. Wenn ich jetzt aber zum Sommer hin in ein BBW ziehen sollte, ist es sicherlich eine Überlegung wert, ob ich dann den Psychologenwechsel nicht in Angriff nehmen sollte.
Viele Grüße
Mareike

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Gesa
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mareike,


kurze Zwischenfrage: Ist es ein Psychologe, zu dem Du gehst, oder ein Psychiater? Für einen Psychologen kommt es mir etwas komisch vor, dass Du nur so kurze Termine hast. Normalerweise hat man da doch festgelegte Zeiten.

Wenn es ein Psychiater ist, dann würde ich mal überlegen, eine Therapie zu machen, denn da hat der Psychologe immer 50 min. für Dich Zeit, und das ist doch ein wenig was anderes.

Was den Verschlechterungsantrag angeht: Ich würde das vorher gut mit den Ärzten durchsprechen, denn für psychische Probleme ist es doch recht schwer, das nachzuweisen, was angesagt ist. Von daher wäre es schon wichtig, vorher zu wissen, was angesagt ist.

Es ist auch die Frage, was Du Dir von mehr Prozenten "erhoffst"? Geht es Dir nur um die "Entschädigung", oder hast Du andere konkrete Vorteile davon? Wenn es Dir "nur" um ersteres geht, dann würde ich evt. lieber überlegen, wie ich das auf anderem Wege zufriedenstellend geregelt bekomme, anstatt dieses Fass aufzumachen.


Liebe Grüße

Gesa
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Mareike
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich habe jetzt extra nachgeguckt. Es ist ein Arzt für Neurologie und Psychiatrie.
Festgelegte Zeiten habe ich dort schon, aber oft muss ich auch erst ne halbe Stunde warten, bis ich dann drankomme und da ich sowieso den letzten Termin immer habe (meistens um 16:30 Uhr), hält der Arzt das Gespräch immer gerne recht kurz, so kommt es mir zumindest vor.
Auf den Rechnungen von im stehen aber immer 30 oder 40 Minuten pro "Sitzung" drauf, glaube ich zumindest.

In erster Linie würde es mir wohl um die "Gerechtigkeit" gehen. Wie ich vorher schon geschrieben hab, glaube ich, dass die 10% für meine psychischen Probleme eindeutig zu wenig sind und ich mich irgendwie "benachteiligt" fühle, wenn andere Leute, die eventuell im gleichen Maße psychisch "beeinträchtigt" sind, teilweise viel mehr Prozente bekommen.
Andererseits hätte das natürlich auch einen finanziellen Vorteil, auch wenn der mich wohl noch nicht so sehr betroffen würde, da ich ja noch nicht arbeite und meine Eltern dann wohl den Steuervorteil nutzen könnten.

Was meinst du denn, wie man sich zufriedenstellend auf anderem Wege "entschädigen" könnte?

Viele Grüße
Mareike

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